Fairtrade Town

Fairtrade-Towns

Fairtrade-Stadt Bad Rodach

Bad Rodach wird als 776. Fairtrade-Town Deutschlands und als 219. Fairtrade-Town in Bayern ausgezeichnet.

Als Fairtrade-Stadt leisten wir einen kleinen Beitrag für die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Förderung nachhaltigen Friedens und Wohlstands und zum Schutz unseres Planeten.

Dabei geht es unter anderem um eine angemessene Entlohnung und optimierte Arbeitsbedingungen für die Produzierenden von Kakao, Kaffee und vielen anderen Gütern. Geschlechtergleichheit und die Möglichkeit hochwertige Bildung zu erhalten sind weitere Ziele, ebenso wie allen Menschen jeden Alters ein erfülltes gesundes Leben führen sollen.
Das heißt auch, sich vehement gegen Kinderarbeit, wie das beispielsweise in kakaoproduzierenden Ländern gang und gäbe ist, einzusetzen. Diese Kinder verspritzen hochgiftige Pestizide, jäten Unkraut mit Macheten und tragen schwere Säcke mit geernteten Bohnen. Zudem arbeiten sie oft in langen Schichten, wenn sie doch in die Schule gehen sollten.
Bitte unterstützen Sie die Initiative in Bad Rodach, sodass der Fairtrade-Gedanke weiter ausgebaut und gefestigt wird. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, beispielsweise mit dem Ausschenken von fair gehandeltem Kaffee oder Tee, ein Täfelchen fair gehandelte Schokolade auf dem Kopfkissen, faire Bälle beim Sport oder auch eine Veranstaltung, die den fairen Handel thematisiert.

Fairtrade-Ausstellung in der Gerold-Strobel-Halle

In der Gerold-Strobel-Halle ist eine Ausstellung zum Thema Fairtrade eingerichtet. Hier gibt es die Möglichkeit sich umfassend über die Arbeit und die Ziele der Fairtrade-Organisation zu informieren. Die Ausstellung ist kostenfrei und kann jederzeit besichtigt werden.

Es wird anschaulich erklärt, dass es darum geht sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Beschäftigten in Lateinamerika, Asien und Afrika einzusetzen. Zudem wird aufgezeigt wie sich intensiv gegen Kinderarbeit eingesetzt wird. In einigen Ländern arbeiten Kinder in langen Schichten, versprühen Pestizide und transportieren schwere Lasten. Der Besuch einer Schule ist oft aus Geldmangel nicht möglich. Eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft prüft regelmäßig vor Ort ob die Fairtrade-Standards eingehalten werden.

Es werden nicht nur Kaffee, Kakao, Tee und Bananen fair gehandelt, sondern viel mehr unter anderem Gewürze, Blumen, Edelmetalle, Textilien, Kosmetik, Zucker, Nüsse, Öle …. Ein weiteres Produkt sind Sportbälle. (Fuß-, Hand- und Volleybälle) Diese werden individuell mit fair gehandelten Materialien hergestellt. Ein Fairtrade-Sportball ist in der Ausstellung zu sehen, der auch bald in Bad Rodach genutzt werden soll.

Faire Rosen zum Weltfrauentag

Eine schöne Gelegenheit, um allen Frauen einmal Dankeschön zu sagen, sie in ihrem Tun weiter zu motivieren und zu bestärken.
Am 05. März haben wir fair gehandelte Rosen auf dem Marktplatz verschenkt.
Damit haben auch wir ein Zeichen für Frauenrechte und den fairen Handel mit Rosen gesetzt.

 


Der Großteil der Blumenproduktion erfolgt in Ländern des globalen Südens, wo Arbeitnehmer*innen oft unter niedrigen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Auf Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen profitieren die Beschäftigten unter anderem von festen Arbeitsverträgen, Mutterschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wissenswertes

Nicht nur Kaffee, Kakao und Bananen werden fair gehandelt.
Auch Baumwolle, Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker, Wein, Schnittblumen, Gold, Kosmetik, Kräuter, Gewürze, Kleidung, Sportbälle und vieles mehr ...

Stadtmarketing