Fairtrade Town

Fairtrade-Ausstellung in der Gerold-Strobel-Halle

In der Gerold-Strobel-Halle ist eine Ausstellung zum Thema Fairtrade eingerichtet. Hier gibt es die Möglichkeit sich umfassend über die Arbeit und die Ziele der Fairtrade-Organisation zu informieren. Die Ausstellung ist kostenfrei und kann jederzeit besichtigt werden.

Es wird anschaulich erklärt, dass es darum geht sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Beschäftigten in Lateinamerika, Asien und Afrika einzusetzen. Zudem wird aufgezeigt wie sich intensiv gegen Kinderarbeit eingesetzt wird. In einigen Ländern arbeiten Kinder in langen Schichten, versprühen Pestizide und transportieren schwere Lasten. Der Besuch einer Schule ist oft aus Geldmangel nicht möglich. Eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft prüft regelmäßig vor Ort ob die Fairtrade-Standards eingehalten werden.

Es werden nicht nur Kaffee, Kakao, Tee und Bananen fair gehandelt, sondern viel mehr unter anderem Gewürze, Blumen, Edelmetalle, Textilien, Kosmetik, Zucker, Nüsse, Öle …. Ein weiteres Produkt sind Sportbälle. (Fuß-, Hand- und Volleybälle) Diese werden individuell mit fair gehandelten Materialien hergestellt. Ein Fairtrade-Sportball ist in der Ausstellung zu sehen, der auch bald in Bad Rodach genutzt werden soll.

Faire Rosen zum Weltfrauentag

Eine schöne Gelegenheit, um allen Frauen einmal Dankeschön zu sagen, sie in ihrem Tun weiter zu motivieren und zu bestärken.
Am 05. März haben wir fair gehandelte Rosen auf dem Marktplatz verschenkt.
Damit haben auch wir ein Zeichen für Frauenrechte und den fairen Handel mit Rosen gesetzt.

 


Der Großteil der Blumenproduktion erfolgt in Ländern des globalen Südens, wo Arbeitnehmer*innen oft unter niedrigen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Auf Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen profitieren die Beschäftigten unter anderem von festen Arbeitsverträgen, Mutterschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bad Rodach möchte Fairtrade-Stadt werden

Der Bad Rodacher Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22.06. 2020 einstimmig dafür plädiert sich um die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt zu bewerben.
Fairtrade bedeutet anständig, ehrlich und gerecht zu handeln. Dabei geht es um eine angemessene Entlohnung und optimierte Arbeitsbedingungen für die Produzierenden von Kakao, Kaffee und vielen anderen Gütern. Ebenso wird für die Abschaffung von Kinderarbeit, die beispielsweise in Kakaoproduzierenden Ländern gang und gäbe ist, gekämpft. Diese Kinder verspritzen hochgiftige Pestizide, jäten Unkraut mit Macheten und tragen schwere Säcke mit geernteten Bohnen. Zudem arbeiten sie oft in langen Schichten, wenn sie doch in die Schule gehen sollten.
Unseren Kindern möchten wir diese Arbeiten nicht zumuten. Warum anderen Kindern?

Gleichzeitig wollen wir uns für regionale Produkte einsetzen, um beispielsweise den lokalen Handel zu stärken und damit Bad Rodach als wirtschaftlichen Standort voranbringen. Durch eine nachhaltige Handlungsweise sollen vorhandene Ressourcen geschützt und erhalten werden. Wiederverwertung und Wiederverwendung tragen zum Schutz des Klimas und zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichtes bei. Fairtrade, Regionalität und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Und wir alle müssen uns damit auseinandersetzen!
Die Stadt Bad Rodach möchte einen konkreten Beitrag zum fairen Handel leisten und strebt daher das Prädikat Fairtrade-Stadt an.

 

 

Wissenswertes

Nicht nur Kaffee, Kakao und Bananen werden fair gehandelt.
Auch Baumwolle, Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker, Wein, Schnittblumen, Gold, Kosmetik, Kräuter, Gewürze, Kleidung, Sportbälle und vieles mehr ...

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