Energie-, Umwelt- und Klimaschutzbeirat

Neues aus dem Klimaschutzbeirat

 

Die Arbeit im Klimaschutzbeirat und in den vier Arbeitskreisen nimmt langsam Fahrt auf. So wurde in der letzten Sitzung des KSB darüber informiert, dass sich die Stadt Bad Rodach an einem Energie Coaching Programm beteiligt, das von der Regierung von Oberfranken gefördert wird. Frau Manuela Endres von der Energieagentur Nordbayern ist für Bad Rodach zuständig und wird die Stadt an insgesamt 10 Arbeitstagen energiepolitisch beraten. In einer ausführlichen Power Point Präsentation informierte sie über Ablauf, Inhalte und Ziele des Energiecoachings. Dabei konnte sie zum Thema „Erneuerbare Energie“ mit interessanten Zahlen aufwarten und die Potentiale der Stadt in diesem Sektor benennen. Das seien neben der Stromgewinnung aus Biomasse vor allem Photovoltaikanlagen und die Windkraft. Was die letzten beiden Bereiche betrifft, wurden schon erste Schritte seitens der Stadt unternommen und man wird hier in konkrete Planungen eintreten. Diese gestalten sich beim Thema Windkraft sehr diffizil, da die Suche nach geeigneten Flächen weitaus schwieriger ist als bei der Freiflächen- Photovoltaik. Auch die Dachflächen-Photovoltaik - ob auf Dächern von städtischen Gebäuden oder denen von Firmen - wird weiter im Blickfeld bleiben.

Zum Thema „Bioenergiedorf Heldritt“ wurde bekannt, dass die Machbarkeitsstudie mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurde und dass der zuständige Arbeitskreis jetzt damit beschäftigt ist, einige Optionen auszuarbeiten, um die Kosten für alle zu senken. In einer Bürgerversammlung soll darüber informiert werden und anschließend können die Bürger*innen sich für eine Teilnahme entscheiden.

Was das vom Stadtrat verabschiedete Ökokonzept anbelangt, sind sich beim Thema „Naturwald“ alle Beteiligten einig, dass 10% des Stadtwaldes bis zum Jahr 2030 in Naturwald übergeführt werden. Dies soll nicht in einer großen Fläche geschehen, sondern das „Trittsteinprinzip“ soll Anwendung finden, bei dem mehrere kleine Flächen dafür ausgewählt werden. Außerdem wird die Stadt sich darum bemühen Ausgleichszahlungen durch entsprechende Förderprogramme zu erhalten.

Des Weiteren sollen in nächster Zeit Gespräche mit Landwirten stattfinden, wie die „ökologische Bewirtschaftung“ bei den von der Stadt gepachteten Flächen konkret umgesetzt werden kann. Dabei wird sicherlich versucht werden, eine Balance zwischen Ökologie und Ökonomie herzustellen.

Auch mit der Leitung des Bauhofs werden in einem Arbeitskreis demnächst Gespräche stattfinden, um eine vermehrt ökologische Pflege von innerstädtischen Grünflächen voranzubringen.

Zum Thema „Klimafolgeanpassung“ wurde ein Workshop mit Fachleuten abgehalten. Die Erkenntnisse aus diesem Workshop werden dann von diesem Arbeitskreis in kleiner Runde mit den Fachleuten, dem Bürgermeister und der Verwaltung abgestimmt.

Weitere Einzelheiten zum Klimaschutzbeirat kann man auf der Homepage der Stadt finden. Außerdem soll in unregelmäßigen Abständen hier über die Arbeit des Klimaschutzbeirates berichtet werden. Bei Fragen und Anregungen zu diesem Themenbereich können Sie sich auch gerne an den Umweltbeauftragten der Stadt, Werner Zoufal, wenden. 

 

Grüne / Offener Kreis

Mitglied im Auschuss für Familie, Jugend, Kultur, Sport und Hauptverwaltung, im Ausschuss für Bau, Umwelt und Digitalisierung, im Ferienausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss.

Beauftragter für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Bad Rodach.