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  • St. Johanniskirche
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  • 96476 Bad Rodach

St. Johanniskirche

St. Johanniskirche

Informationen

Die Wurzeln der Kirche reichen wohl in die Zeit des “Königshofes Radaha” im 8. Jahrhundert zurück. Vorgängerkirchen entstanden 1138 und 1457. Der noch erhaltene Kirchturm wurde 1471 erbaut. 1529 war die St. Johanniskirche Tagungsort der evangelischen Reichsstände. 1632 wurde das Langhaus der Kirche schwer beschädigt. Bis 1755 blieb es mehr oder weniger eine Notbau. Nach Plänen von Hofzimmermeister Joh. Adam Däumler (1721 – 1777) genehmigte Herzog Franz Josias von Sachsen – Coburg – Saalfeld (1697 – 1764) den Neubau, der von dem Rodacher Maurermeister Georg Koch errichtet wurde. Nach der Grundsteinlegung 1755 fand bereits 1758 die feierliche Einweihung der Kirche statt. Mit dem spätgotischen Chorraum und dem vom sog. Markgrafenstil geprägten Langhaus vereinigen sich zwei Stilepochen in dem Bauwerk. Am Hauptportal finden sich zwei schräg zueinander gekehrte Wappenschilde, links mit den Initialen des Herzogspaares FJAS = Franz Josias und Anna Sophia. Der rechte Schild zeigt das sächsische Rautenkranzwappen, darüber die Herzogskrone. Der Innenraum der Kirche hat eine flache Putzdecke mit Rokokoverzierungen. Bemerkenswert ist der Fürstenstand an der rechten oberen Empore. Als Herzog Franz Josias starb, wurde sein Herz im Chor vor der Sakristeitür begraben. Ein in die Steinplatten geritztes Herz bezeichnet bis heute diese Stelle. Bestimmendes Element im Chorraum sind die drei bunt verglasten Spitzbogenfenster, hergestellt in der königlichen Hofglasmalerei von Franz Xaver Zettler in München und 1908 von dem Rodacher Industriellen Max Roesler (1840-1922) gestiftet. (Irmhild Tschischka)

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St. Johanniskirche
St. Johanniskirche

Kirchgasse
96476 Bad Rodach

St. Johanniskirche, 96476 Bad Rodach
Bad Rodach

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