Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Bad Rodach-Elsa
v. l. Herr Rützel (Hildburghäuser Baugesellschaft, Herr Göhring (Architekt), Herr Ehrlicher (Bürgermeister Stadt Bad Rodach)
Am 28.03.2013 ist der erste Spatenstich zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von der Abzweigung der GV-Straße von der Staatsstraße ST 2205 in Bad Rodach bis zum Ortseingang des Stadtteils Elsa durch Bürgermeister Tobias Ehrlicher erfolgt. Mitgeholfen haben Dipl. Ing. Marco Rützel von der ausführenden Baufirma Hildburghäuser Baugesellschaft und der Planer der Straße, Dipl. Ing. (FH) Horst-Dieter Göhring.
Derzeit ist die GV-Straße in diesem Bereich mit einer mittleren Breite von 4,20 bis 5,00 m ausgebaut. Wegen der ungenügenden Ausbaubreite und des schlechten Fahrbahnzustandes ist die vorhandene Straße eine potentielle Gefahrenquelle. Hauptsächlich auf dem Straßenstück zwischen der Staatsstraße und den Lagerhallen der Firma Habermaaß findet hohes Verkehrsaufkommen mit LKWs mit Containeraufliegern statt. Ein sicherer Begegnungsverkehr ist hier zurzeit fast nicht möglich. Die Straße soll vom Ausbaubeginn an der Staatsstraße 2205 in Bad Rodach bis zum Ende des Gewerbegebietes „Elsaer Weg“ mit einer Fahrbahnbreite von 6,5 m zuzüglich beidseitig 1,50 m Bankett und von dort bis zum Ausbauende bei Elsa mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 m zuzüglich beidseitig 1,0 m Bankett und den notwendigen Kurvenaufweitungen ausgebaut.
Parallel zur Fahrbahn wird nördlich von dieser ein Geh- und Radweg mit 2,0 m Breite angelegt. Dieser erhält innerorts einen Hochbord mit 50 cm Distanzstreifen zur Fahrbahn hin (Granitkleinsteinpflaster) und außerorts ein beidseitiges Bankett von 0,50 m. Außerorts ist zwischen dem Bankett der Fahrbahn und dem Bankett des G+R-Weges eine 1,25 m breite Entwässerungsmulde vorgesehen. Der Ausbau des G+R-Weges ist ebenfalls aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs dringend notwendig, da das Passieren der Fahrbahn derzeit aufgrund des hohen Schwerverkehranteils zu einer erheblichen Gefährdung der Fußgänger und Radfahrer führt.
Die Ausbaulänge der Straße beträgt 1.650 m, die Länge des Geh- und Radweges bis zum Anschluss eines aus Elsa ankommenden Erschließungsweges 1.520 m.
Das Brückenbauwerk (Sandsteinbrücke) über den Mühlgraben wurde bereits saniert. Die Brücke wurde mit zwei Fahrstreifen mit jeweils 3,0 m Breite erneuert. Zur Weiterführung des aus dem Stadtgebiet ankommenden Geh- und Radweges muss für diesen ein separates Brückenbauwerk als Betonrahmendurchlass neben der Straßenbrücke erstellt werden.
Im Zuge der Neutrassierung der Straße mit Geh- und Radweg sollen überörtliche Wasserversorgungsleitungen und Kabel der Stadtwerke Bad Rodach, sowie auf Teilstrecken Leerrohre der Firma Habermaaß mit verlegt werden.
Aufgrund der Änderungen in der Trasse in Grund- und Aufriss ist die Neuverlegung der vorhandenen Abwasserdruckleitung zwischen Elsa und der Pumpstation in Bad Rodach erforderlich.
Seit dem 02.04.2013 hat die Firma Hildburghäuser Baugesellschaft mit den Bauarbeiten begonnen. Der Ausbau der Straße erfolgt in zwei Bauabschnitten, jeweils unter Vollsperrung des Baustellenbereichs.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Staatsstraße 2205 bis zur Einfahrt der Firma Habermaaß GmbH. Den Anwohnern dieses Streckenabschnitts wird die Zufahrt nach Absprache mit dem Baubetrieb ermöglicht. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist die Umleitungsstrecke über Elsa ausgeschildert.
Der Wertstoffhof ist während des ersten Bauabschnitts nur samstags von 9:30 bis 12:30 Uhr über diese Umleitungsstrecke erreichbar.
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist das Gewerbegebiet wieder über Bad Rodach zu erreichen. Dies wird voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli 2013 sein.
Anschließend ist die Straße zwischen dem Ortsende von Elsa und der Einfahrt Habermaaß GmbH gesperrt. Die Zufahrt zu den landwirtschaftlichen Grundstücken wird nach Absprache mit dem Baubetrieb ermöglicht. Mit den Oberbodenarbeiten für den zweiten Bauabschnitt wird unter Aufrechterhaltung des Verkehrs bereits jetzt begonnen.

